Was bedeutet 300dpi?

Fotos werden heute überwiegend online genutzt – daher benötigen Sie sie in digitaler Form. Achten Sie dabei unbedingt auf die passende Dateigröße und das richtige Dateiformat. Universell einsetzbar ist das JPG-Format: Es ist kompakt, lässt sich schnell laden und unkompliziert versenden.

Legen Sie die Originaldateien am besten in einem eigenen Backup-Ordner ab und arbeiten Sie im Alltag grundsätzlich mit Kopien. Denn JPG hat einen entscheidenden Nachteil: Bei jedem erneuten Speichern wird die Datei komprimiert. Beim nächsten Öffnen wird sie wieder „aufgezogen“ – und mit jeder Speicherung nimmt die Bildqualität ein Stück ab. Das fällt anfangs kaum auf, doch nach etwa 30–50 Verwendungen können in feinen Tonwertverläufen sogenannte „Treppen“ sichtbar werden. Ersetzen Sie das Bild dann durch eine neue Kopie des Originals – diese hat wieder die ursprüngliche Qualität.

Die Frage nach der richtigen Dateigröße ist nicht ganz trivial, weil man zwischen Bildschirmauflösung und Druckauflösung unterscheiden muss.

Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Ihr Foto mindestens DIN A4 groß ist, also 21 × 30 cm bei 300 dpi. Diese 300 dpi (dots per inch) beschreiben die Auflösung, also die Informationsdichte pro Quadratzoll. Wenn Sie eine ausreichend große Datei mit einer guten Auflösung – wie den genannten 300 dpi – besitzen, können Sie das Bild bis zu dieser Größe ohne Qualitätsverlust drucken.

 

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